Laufbericht zum Actimonda Tivoli Lauf

Genau, richtig gesehen, ich war letzten Sonntag mal wieder bei einem Wettkampf. Diesmal war es der Actimonda Tivoli Lauf in Aachen. Die Anmeldung war eigentlich ziemlich spontan, denn diesen Lauf hatte ich mir überhaupt ausgeguckt Anfang des Jahres, aber nachdem meine besser Laufhälfte mir davon erzählte, musste ich selbstverständlich mit. 


Also gesagt, getan! Das Wetter war selbstverständlich mal wieder viel zu warm, wie immer. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Unsere Zielzeit waren 35 Minuten auf die 5,5 km Strecke. Ziemlich hoch gesteckt für uns Schnecken, aber definitiv besser als sich eine Zeit von 40 vorzunehmen, die natürlich realistischer ist, aber wobei man noch langsamer joggt und sie Verhältnissmäßig mehr verpasst. Ihr wisst was ich meine. Den angepeilten 6:30 Schnitt konnten wir natürlich nicht halten, dennoch liefen die ersten 2 km für uns super. Knapp 6:40, danach gings leider immer weiter Berg ab, der Tiefpunkt lag bei km 4 mit einer Zeit von 8:03. Dementsprechend hatten wir uns einen Schnitt von 7:25 einhandelt, laut Uhr. Nicht das was wir wollten, aber schneller als Montags allemal. Ins Ziel sind wir mit einer Netto Zeit von 42:41 Minuten. Wenn man bedenkt, dass wir eine Strecke von 5,77 auf der Uhr hatten, weil wir anscheinend nicht die Ideallinie gefunden habe, gar nicht mal so weit weg von den mehr oder weniger gewünschten 40 Minuten. Ich muss sagen, ich war schonmal schneller aber eben auch ein ganzes Stück langsamer. Von daher trotzdem stolz auf meine Leistung. Nächstes Jahr kann man die jetzige Zeit nochmal in den Angriff nehmen und sehen wozu man dann schon in der Lage ist. Die magischen 30 Minuten für 5 km werden immer in den Gedanken in meinem Kopf umherschwirren. Bei welchem Anfänger tun sie das auch nicht ? Aber es bleibt wichtig, es nicht zu übertreiben. Was bringt es mir auch jetzt mein Trainingspensum zu erhöhen und dann Wochenlang wegen den einhergehenden Verletzungen zu pausieren und anschließend von neuem zu beginnen. Genau! Gar nichts. Also Kein Stress. „Wer mal erster sein will, muss auch letzter gewesen sein“ 


So das waren die Daten für den kleinen Datenhunger zwischendurch, jetzt gibts noch ein paar Erzählungen zum Ablauf die mit Bilder verdeutlicht werden um auch das Gefühl vom Lauf etwas näher zu bringen. Bevor es für uns ernst wurde, haben wir noch die kleinen angefeuert. Super Leistungen! 2,5 km in 7:50 Minuten. Absoluter Wahnsinn! Wir laufen gerade mal einen km in der Zeit, (so zum Vergleich). Wir saßen im Vip Bereich des Tivoli kurz vorm Ziel und konnten alle auf ihrem Schlusssprint begleiten. 


Für mich war es am Sonntag das erste mal, dass ich im „neuen“ Tivoli war, der eigentlich gar nicht mehr so neu ist. Ziemlich groß und ein tolles Gefühl. Insgesamt sind wir drei Runden im Tivoli gelaufen und außerhalb dann beim Chio vorbei und an vielen Feldern. Eigentlich nichts besonderes, wenn man bedenkt, dass wir wir auf der linken Seite hin, dann Absperrband und auf der rechten zurück (kleine Kritik am Rande), gelaufen sind, dafür war es im und um den Tivoli um so mehr beeindruckend, für mich jedenfalls. Auf den beiden Leinwänden im Tivoli könnte man die Zieleinläufe aller sehen. Als ich auf den letzten Metern war, habe ich einen hervorragenden Blick auf eine der beiden Leinwände gehabt. Und gesehen, wie ca 5 Feuerwehrleute in voller Montur durchs Ziel laufen. Meinen Respekt, ich wäre geschmolzen bei der Hitze. 


Kurz dadrauf waren auch meine besser Laufhälfte Jenny und ich auf der Zielgeraden. 100 Meter vor, Ziel hatte ich sie wieder eingeholt ( okay ich war eigentlich die ganze Zeit nur 20 Meter hinter ihr) und hab sie dann zum Schlusssprint animiert den sie selbstverständlich gewonnen hat, denn Sprinten ist dass, was ich am allerwenigsten kann. Ihrem Gedankengang dabei habe ich später erfahren „Hauptsache ich bin vor ihr im Ziel“ danke meine Liebe, dafür hab ich dich lieb. Irgendwann gibts die Revanche. 


Im Ziel haben wir uns erstmal drei Becher Wasser geschnappt (das Wasser während des Laufs hat es nur über meine Brust geschafft, daran muss ich nochmal arbeiten) und uns aus den Rasen der Fußball (Profis) gelegt und ausgeruht. So wie alle anderen, das war ein schönes Bild, hatte etwas von einem riesengroßen Picknick. Später begann dann die Siegerehrung und wir haben festgestellt dass es nur Medaillen für die Kinder und Sieger der jeweiligen Alterklasse gab. Schade. Aber damit geben wir uns nicht zufrieden. Wir waren noch lange vor Ort und haben sogar ein Bild mit dem Maskottchen gemacht als wir zu Ende der Veranstaltung hin bemerkt haben dass dort nur Menschen standen die Medaioin der Hand haben und das andere Läufer sich auch eine geholt haben. Also sind wir auch dahin und tatsächlich, wir haben eine bekommen. Vom Kinderlauf mit dem Bild des Maskottchen aber das ist egal. Ich finde Medaillen sind so eine tolle Erinnerung und einer toller Ansporn. Die sollte es immer geben. (Auch beim Sylvesterlauf hust* ) 


Damit war dann alles vorbei und wir sind zurück zum Auto, was gar nicht so einfach war denn, da wo wir das Stadion betreten haben, war das Tor jetzt schon abschlossen. Nichtsdestotrotz haben wir es trotzdem irgendwann rausgefunden und sind sogar noch an den Aushängen mit den Zielzeiten vorbei. Und oh Wunder es gab noch Liste mit Namen nach uns. Nicht so wie in Wien.


Wie war euer Wochenende? Habt ihr auch an einem Lauf teilgenommen oder was anderes schönes gemacht. Lasst es mich wissen und schreibt es gerne in die Kommentare.

Wir sehen uns 

Runninglenchen 

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