Life is riding a Bycicle – mein treuer und neuer Wegbegleiter

Wie Ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich auf ein neues Fahrrad gespart. Das Liv invite 2 white. Es war sprichwörtlich Liebe auf den ersten Blick. Ich wollte unbedingt genau dieses eine Fahrrad haben. Dass ein neues her musste, stand schon etwas länger fest. Mein altes kann ich quasi als Laufrad benutzen (bin dann doch etwas mehr in die Höhe gewachsen als man es vor 8 Jahren noch geglaubt hatte). Anfänglich hatte ich überhaupt keine Vorstellungen, welches Bike es werden sollte, geschweige denn, welche Art von Fahrrad. Mountainbike, Trekking Rad, Hollandrad, Rennrad, über alles habe ich nachgedacht. Und ich habe mir auch einige im Internet angeschaut und im örtlichen Fahrradläden getestet. Mein Blick hing an einem, für mich perfekt scheinenden, Rad fest. Das Liv. Einzuordnen ist es in der Kategorie Cyclocross. Ich muss zugeben, ich habe es noch nie zuvor gehört oder überhaupt gewusst, dass es dies gibt. Cyclocross und Rennräder sehen sich sehr ähnlich und manche mögen sich fragen, wo der Unterschied liegt. Ehrlich gesagt, genau weiß ich es auch nicht, aber auf jeden Fall hat das Cyclocross „normale“, breite Reifen. Wie auch immer, ich war verliebt und es musste genau dieses Fahrrad sein. Zu kaufen gibt es meinen Favorit leider nur im Internet, wovon meine Eltern äußerst unbegeistert waren. „Ein Fahrrad aus dem Internet kann doch nichts gutes sein“. Na ja auszureden war es mir aber auch nicht mehr. Egal welches andere ich mir angesehen habe oder welches andere mein Vater mir kaufen wollte, ich wollte es nicht haben. Letztlich muss ich mein Wunschbike auch selber zahlen. Die Hälfte der Schulden sind bereits bei meinem Vater beglichen. Er war so freundlich und hat mir die andere Hälfte vorgestreckt, damit ich direkt im Frühjahr mit dem neuen Bike, den Vennbahnweg und die Straßen unsicher machen. Die Straße im wahrsten Sinne des Wortes. Den restlichen Betrag stottere ich dann bei ihm ab. Lange Rede kurzer Sinn ich brauchte dieses Fahrrad. Und letzte Woche war es endlich so weit, wir haben das Bike im Internet bestellt. Wer mich kennt, weiß wie schrecklich ungeduldig ich bin. Da können 1-2 Werktage auch schon mal eine halbe Ewigkeit sein. Überstanden habe ich es trotzdem irgendwie. Am Dienstag war es dann soweit, als ich in der Schule sitze, bekomme ich eine WhatsApp Nachricht von Papa:

Ich war so glücklich, dass ich meine Vorfreude, endlich nach hause zu kommen, nicht mehr für mich behalten könnte. Ich musste jedem in einem Umkreis von zwei Stühlen, undzwar in jedem Fach mitteilen, dass mein neues Fahrrad endlich angekommen ist und dass ich nachhause will, um es endlich aufzubauen und auszutesten. 


Als es am Nachmittag auf den Heimweg ging wurde ich immer glücklicher. Ich glaube ich saß mit einem Honigkuchen Grinsen im Bus, welcher an diesem Tag gefühlt wesentlich länger brauchte als sonst. Endlich hält der Bus an meiner Haltestelle. Für mich hieß es jetzt rein, Papa holen, und dann direkt wieder runter um es auszupacken. Das Paket war in Wirklichkeit noch viel größer als es auf dem Foto aussah. Viel zum zusammenbauen gab es dementsprechend nicht. Voderreifen montieren, Lenker einstellen, Sattel und Pedale anbringen, und dann kann es losgehen. Schnell ging es trotzdem nicht, denn die beiliegende Anleitung beinhaltete zwar mehrere verschiedenen Bremsenerklärungen, die man beim Einbau des Reifens beachten muss , meine war jedoch nicht dabei. Trotzdem haben wir es hinbekommen. Ein hoch auf uns! Nächste Woche muss ich dann noch den Kleinkram anbringen, Katzenaugen usw. Dafür hatte ich Dienstag definitiv nicht die nötige Geduld. Es sollte endlich losgehen. Die ersten Meter waren ungewohnt. Die Lenkung extrem auf zack, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Daraufhin habe ich die erste Tour bei wunderschönem Wetter absolviert. Mein Gefühl hat sich bestätigt, es ist einfach mein Fahrrad! Ich bereue keinen einzigen Cent der 800€ 

Das einzige was noch angepasst werden muss, ist die Schaltung, davon bin ich aber ausgegangen, da es nicht vom Händler vor Ort kommt. Aber ich habe da schon jemanden, der mir dabei hilft. 

Auch gestern gab es schon wieder eine Tour, kombiniert mit Sonnenschein und Eis. Einfach nur herrlich. Ich freue mich riesig auf die Fahrradsaison 2017 und die Ausflüge zum Rursee. Weitere Beiträge und Fotos werden auf jeden Fall folgen. 


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende 

Wir sehen uns 

Runninglenchen 

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