MRT ohne Befund – die Suche nach der Ursache geht weiter

Klock, klock, klock. Tock, tock, tock. Wann sin die 30 Minuten endlich vorbei ? Wie ihr vielleicht schon erahnen könnt, geht es in diesem Beirag um mein MRT. Eigentlich war für heute nach der Schule eine lockere Laufrunde mit einer Freundin angesagt, es war bereits alles geplant und wir warteten die letzte Stunde Mathe ab um endlich loszukönnen. Doch es kam anders als geplant. Ursprünglich hätte ich einen Termin für den 19.12 gehabt. Dort kommt mir aber eine Matheklausur dazwischen, weswegen ich den Termin verschieben musste. Die Aussichten auf einen schnellen neuen Termin waren sehr gering, denn die Wartezeiten betragen ungefähr drei Monate. Also stand für mich zur Option, entweder die Klausur nachzuschreiben, bis Februar zu warten oder auf einen spontanen Termin Donnerstags Abends zu hoffen, wenn der Arzt „überstunden“ macht.

Der Termin wurde mir also heute spontan um sechs zugewiesen, womit meine Tagesplanung dann auch hin war. Also habe ich der Freundin abgesagt, und bin in die Stadt gefahren. Die Praxis war riesig und die Damen an der Rezeption leider nicht wirklich bei der Sache und unfreundlich. Augen zu und durch. Heute war mein erstes MRT. Ich wurde vorher von Freunden und Familie eingeweiht wie das so ablaufen sollte. Daher habe ich mich auf eine laute, ewig zu scheinen dauernde halbe Stunde eingestellt. Die Frau die mich aufgerufen hat war Goseidank sehr freundlich und hat mir alles erklärt. Dann hieß es auch schon Kopfhörer auf, „Notknopf“ in die Hand und ab in die Röhre. Glücklicherweise war mein Kopf noch außerhalb des Gerätes. Mit dem kurzen Hinweis ruhig liegen zu bleiben fing auch schon die Untersuchung des rechten Knies an. Zu Beginn fiel es mir unheimlich schwer mich gar nicht zu bewegen, doch nach fünf Minuten gewöhnte ich mich einigermaßen dran. Während der Wartezeit konnte ich einige Anzeigen außerhalb der Röhre betrachten. Die eine zeigte eine Angabe, wie weit die Liege in die Röhre geschoben ist und auf der anderen liefen immerwieder drei Minuten ab. Dadurch das ich beim ersten Knie andauert auf die ablaufende Zeit geachtet habe, verging sie gefühlt noch langsamer. Nach 10 Minuten fing mein Bein an zu Zucken und ich bekam leiche Panik die Untersuchung Wiederholungen zu müssen, weil die Bilder nicht zu gebrauchen sind. Von da an musste ich mich sehr stark darauf konzentrieren ruhig zu bleiben. Das andere Bein war dementsprechend nach den 15 Minuten total verspannt. Es war schwieriger als ich es mir gedacht hatte, ruhig liegen zu bleiben. Ich war fest entschlossen es beim linken Knie besser zu machen. Aber ihr kennt es sicherlich, natürlich habe ich es nicht besser gemacht. Mein Bein hat wieder ab der hälfte angefangen zu zucken und das andere war leider auch wieder ganz verkrampft. Hinzu kam noch die ansteigende Hitze in dem Raum kombiniert mit dem immer lauter werdendem klopfen. Ich hatte keine Lust mehr. Zu meinem Glück war es nicht mehr lange. Augen schließen, tief durchatmen und durch. Kurze Zeit später hatte ich es geschafft, denn die Frau betrat den Raum und ich durfte mich wieder anziehen und zur Besprechung mit dem Arzt im Wartezimmer Platz nehmen.

Die Besprechung verlief eigentlich sehr gut. Alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten. Leider, musss ich irgendwie zugeben, ich hatte mir gehofft endlich den Grund für meine Schmerzen zu finden. Jetzt geht die Suche weiter, von vorne. Anfang nächsten Jahres bin ich zur Nachbesprechung zurück bei meinem Orthopäden. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht und hoffe bald die Ursache zu finden. Als nächsten Schritt wurde mir noch eine professionelle Laufanalyse ans Herz gelegt. Da der Befund heute unauffällig war, werde ich diese Woche auch noch einen Termin dafür vereinbaren. So schnell gebe ich nicht auf. Hightlight des Tages war übrigens der Mann im Wartezimmer der plötzlich seine Schlagzeugstöcke auspackt und auf dem Stuhl neben sich anfängt damit zu spielen. 

Eine genauere Beschreibung meiner Symptome findet ihr in den Beiträgen „Erster Lauf nach der Zwangspause“ und „Mein erster Wettkampf“. Ich werde euch auf dem neusten Stand halten. Momentan habe ich noch keine Schmerzen, nach der Pause, lediglich ein wenig Muskelkater.

wir sehen uns

runninglenchen

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